Es war ein richtig schöner Abend im Kreis von Freunden und guten Bekannten. Ihr habt gelacht, erzählt, was getrunken und gut gegessen. 

Jetzt liegst Du im Bett und es kriecht wieder dieses vertraute Gefühl in Dir hoch. Irgendwie bist Du anders als die anderen, obwohl Ihr Euch so lange kennt, euch zum Teil auch so vertraut seid. Du bist auch sehr gerne dort. Und sie haben Dich gerne dabei, Du bist überall gerne gesehen. 

Warum fühlst Du Dich dann nicht so richtig verbunden? Trotz allem nicht ganz dazu gehörig! 

Bist Du ungerecht? Undankbar? Arrogant? Nein- Du fühlst Dich nicht wie etwas Besseres oder „weiter“, Du fühlst Dich einfach nur irgendwie- anders!

Es macht Dich ein wenig traurig, dass Du Dich nach diesem schönen Abend alleine, ein bisschen wie abgetrennt fühlst. 

 Du meinst, dass es nur Dir so geht, denn alle anderen scheinen ja viel mehr gemeinsam zu haben, gleich zu schwingen. Du sehnst Dich auch so sehr nach Nähe und dem tiefen Verbundensein mit anderen Menschen.

Du bist im Widerstand mit Deinem Anders- Sein! 

 

Doch was wäre, wenn Du diesen Widerstand loslassen könntest? Wenn Du Dich einfach annehmen könntest, wie Du eben bist? Dann kannst Du erkennen, dass Dein Widerstand das Gefühl von Trennung hat entstehen lassen. Dann kannst Du vielleicht sogar spüren, dass Dein Anders etwas Besonderes ist, Dein Geschenk an alle anderen. Und alles, was das Anders ist bei den anderen, ist ein Geschenk an Dich. Und wenn Du Dir erlauben kannst, diese Geschenke anzunehmen, dann bist Du tief verbunden!

 

Und plötzlich wirst Du leichter und weiter, dann bist Du frei!


Heute hattest Du wieder einmal dieses merkwürdige Gefühl- bei einer Begegnung mit einem Menschen, dass hier etwas nicht stimmt. Es gab nichts Konkretes, nur so einen kleinen Widerstand. Etwas passte nicht zusammen zwischen deiner Wahrnehmung und dem was gesprochen wurde. Irgendetwas hat Dich verwirrt. Du kannst es nicht konkret benennen, mit Fakten belegen…Nach der Begegnung bist Du irgendwie erschöpft oder Du spürst Verspannungen im Körper. Was ist denn bloß los mit Dir?

 

Und schon tauchen in Deinem Kopf die altbekannten Sätze wieder auf: „Mein Gott, was Du da immer siehst!“ „Was Du da immer rein interpretierst!“

 

Und so schiebst Du deine Wahrnehmung als nicht real weg! Siehst den Fehler bei Dir, meinst Du bist nicht offen, nicht belastbar, nicht dies oder jenes…. auf jeden Fall nicht genug!

Bis zu dem Tag, an dem Du etwas hörst, erlebst, was Deine damalige Wahrnehmung bestätigt. Du spürst eine Aufregung in Dir, denn Du erinnerst Dich- und kannst kaum glauben, dass Du das damals schon gespürt hast. Damit wächst ganz langsam und zart Dein Vertrauen in Deine Intuition, Deine Wahrnehmung.

 

Fehlt jetzt nur noch, dass Dein Hirn es nicht mehr klein redet….. Wäre es nicht befreiend und viel leichter, wenn Du Deiner Wahrnehmung, Deiner Intuition einfach vertrauen könntest?


Hattest Du in Deinem Leben schon mal einen Schlüsselmoment? 

 

An einem scheinbar ganz normalen Tag in Deinem gewohnten Alltag, fällt plötzlich ein Satz, siehst Du eine bestimmte Geste und Du spürst sofort tief in Dir: Das war’s!

 

Die Klarheit des Gefühls raubt Dir den Atem. Du fühlst genau, hier ist eine Grenze überschritten, ein letztes Band gerissen, es ist vorbei!

Dein Hirn läuft heiß, lehnt sich auf, will das auf keinen Fall wahrhaben, zulassen, fühlen. „Quatsch! Reiß Dich zusammen, schlaf halt ne Nacht drüber, das hat doch immer geholfen.“ 

 

Doch dieses Mal ist es irgendwie anders, das spürst Du genau.

Du hoffst eine Weile, vielleicht Stunden, Tage oder Wochen, dass sich die Wogen in Deinem Inneren wieder glätten, dass Du Dich im gewohnten, sicheren Alltag wieder einrichten kannst. Doch irgendwann wird Dir klar, es ist überreif, Du musst hier etwas Grundlegendes verändern.

Vielleicht musste Dir Dein Körper auch erst sehr deutliche Signale senden, bis Du Dir erlauben konntest, Dein Gefühl ernst zu nehmen?!

 

Und dann bist Du Schritte gegangen, hast Entscheidungen gefällt, Gespräche geführt… 

Und selbst viele Jahre später weißt Du noch ganz genau diesen einen Moment, an dem Dir klar wurde: Das war´ s! 


Unterstützung Für Ihr Immunsystem

In diesem Frühjahr 2020 stellt Corona beinahe jeden von uns vor Herausforderungen - unterschiedlichster Art. Einige meiner Patienten genießen einfach die auferlegte Entschleunigung. viele andere sind jedoch sehr unruhig und nervös, schlafen schlecht, sind verängstigt oder wütend.

Entspannung ist in der jetzigen Zeit sehr wichtig. Gehen Sie in der Natur spazieren, alleine oder zu zweit: Bewegung, Sonnenlicht und frische Luft sind optimal für Ihr Immunsystem. Zusätzlich möchte ich Ihnen eine Unterstützung anbieten mit einer kleine Wahrnehmungsübung. Sie können diese so oft machen, wie Sie möchten, wie es Ihnen gut tut. Diese Übung unterstützt Ihr Nervensystem und Ihr Immunsystem. Probieren Sie es einfach aus!

 

Wahrnehmungsübung: Lungen